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Ich möchte Euch gerne von uns erzählen,
da Ralf und ich uns heute vermählen.
Die Geschichte mit einem Happyend,
ein wenig Ihr alle bereits davon kennt:
"Es änderte sich auf einen Schlag
unser Leben an einem besonderen Tag.
Christine wurde, egal, wie viel Jahr´,
ein Zufall, dass ich auf ihrer Fête war.
Den Ralf sollte ich dort kennen lernen,
und mich nie wieder von ihm entfernen!
Na ja, das stimmt nur im übertrag´nen Sinn,
da ich noch in Königstein gewesen bin.
Für drei Monate mussten wir uns trennen,
gleich zu Beginn, als wir uns lernten kennen!
Ein paar Mal kam Ralf mich dennoch besuchen,
es gab leider immer diätigen Kuchen!
Doch pfiffig war´n wir, das muss man uns lassen,
kein Doppelbett, das wollte denen so passen!
Mit Matratzen auf dem Boden, so schliefen wir ein,
wollten doch so eng wie möglich beisammen sein!
Nach ½ Jahr hatten wir dann viel Spaß,
überschritten auf Markus´ Fête ein jegliches Maß!
Sie wird uns in ew´ger Erinnerung bleiben,
so wild wie damals wollen wir´s nicht mehr treiben!
Auch gab´s noch was Schönes: ein Urlaub in Schweden,
wir könnten noch stundenlang davon reden!
Danach die Zeit, die war ziemlich schwer,
denn Ralf musste lernen und schuften wie ein Bär.
Viel Muße blieb uns deshalb kaum,
gemeinsame Stunden waren oft nur ein Traum.
Angst hatte ich manchmal, er könnte aufgeben,
doch mein Ralf blieb standhaft in seinem Streben.
Er schaffte so den Technikerschein,
das ist eine Leistung, und gar nicht `mal klein!
Doch andere große Sorgen suchten uns dann bald heim,
zum Glück erstickten die Ärzte Muttis Krankheit im Keim!
Auch danach begann gar kein ruhiges Leben,
wir wollten uns schließlich nach Solingen begeben!
Dort gab´s eine Wohnung, die war `ne Wucht,
nach so etwas hätten wir sonst lange gesucht!
Wir kriegten sie auf den ersten Streich
und schufen uns endlich unser eigenes Reich!
Viel Besuch kam jetzt zu uns nach Hause,
irgendwann benötigten wir dringend `ne Pause.
Andauernd waren wir deshalb krank,
wodurch die Unternehmungslust deutlich absank.
Eine Ruhepause sollte nun her,
wir machten Urlaub am Mittelmeer.
Doch das Hotel war, welch ein Graus,
ein viel zu kinderfreundliches Haus!
Zum Trost sagte Ralf mir rührende Sachen,
so dass wir anfingen Hochzeitspläne zu machen.
Im Januar hatten wir uns schon verlobt,
hatten das Zusammenleben bereits ja erprobt.
Da es bei uns klappte ganz wunderbar,
sahen wir für die Ehe auch keine Gefahr.
So fingen wir an und rechneten aus
die Hochzeitskosten, oh ei der Daus!
Wir stellten fest, wir müssen noch sparen,
sollten dieses Jahr nicht in Urlaub fahren.
Denn wir wollten zur Hochzeit ein besonderes Fest,
natürlich von allem das Allerbest´!
Im Theater in Remscheid zur Jahrtausendwende
wollten wir uns reichen für immer die Hände.
Begleitet von den Bergischen Symphonikern,
die man doch wieder und wieder hört gern.
Der OB von Remscheid wollte uns trauen,
nichts konnte die Hochzeit nun mehr versauen!
So dachten wir, doch irrten uns sehr,
Organisationsprobleme gab´s immer mehr.
Ob mit dem Gut Höhne, dem Fotografen,
auf Schwierigkeiten genug wir trafen!
Doch alle lösten sich wieder auf,
und wir setzten der Planung noch einen drauf:
eine Fête mit allen, die uns kennen,
so musste Ralf zum ASV noch rennen,
zu mieten ein Häuschen zum feiern nicht klein,
und ich die Musike und Essen gar fein.
Die Freunde übernahmen noch das Schmücken,
dafür wir mit Freibier sie werden entzücken.
Im Wege steht der Party nun nichts mehr,
nur mein Vater, der fehlt mir heute schwer.
Gesungen hätt´ er, getanzt und gelacht
und die Feier bestimmt noch viel schöner gemacht.
In seinem Sinne heben wir nun das Glas
und stürzen uns dann auf den köstlichen Fraß.
Ich hoffe, die Stimmung wird dann perfekt,
wenn wir jetzt anstoßen mit einem Glas Sekt,
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